Archiv für Soundtoys

Interval

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , on 8 August, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Jakob Brandt-Pedersen | Technik: Flash

In einem kleinen Areal bewegen sich einzelne Punkte in verschiedenem Tempo. Die Anzahl der Punkte und die Klangfarbe können variiert werden. Eine interessante Darstellung musikalischen Zusammenhängen aus zufälligen Ereignisse.

db-707

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , on 6 August, 2008 by Matthias Krebs

Autor: M/B Interactive | Technik: Flash, Beatnik-Erweiterung

Der db-707 Synthesizer ist ein voll-funktionstüchtiges virtuelles Instrument, dass man über das Internet im Web-Browser spielen kann. Es hat eine Rhythmusautomatik-Einheit mit ca. 30 Styles, es erzeugt alle 100! standardisierten Midi-Klänge selbst und man kann diese Klänge sogar in einigen Charakteristiken – wie für einen Synthesizer üblich – modifizieren.

Aufgrund der Tatsache, dass keine Netz-Fähigkeit vom db-707 Synthesizer genutzt wird, es also kein Unterschied macht, ob das Instrument im Internet gestartet wird oder auf dem eigenen Computer, passt diese recht gelungene Internet-Anwendung nicht in die Rubrik >Netz-Instrumente< sondern gehört zu der Gattung der >Soundtoys< und wurde nur zur Veranschaulichung des Begriffs hier vorgestellt.

sonic Sweetshop

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Jey Malaiperuman | Technik: Java, Flash

Sonic Sweetshop ist ein grafisch orientiertes Interface mit Klängen. Mit der Maus werden Gebilde untersucht und dadurch Aktionen und Klänge ausgelöst, die wiederum weitere Ereignisse provozieren. Durch Interaktion mit dem System gelangt man in immer neue „Welten“ und gelangt dadurch zu immer neuen Formen.

VisualPlayer

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs
Autor: Kenji Yasakas | Technik: Java

Umsetzung graphischer Logik in akustische Logik. Ein kontinuierlich laufender Cursor durchläuft ein Feld von 16×16 Kästchen. Interessant ist, dass der achtstufige Cursor sich nach jeweils 16 Schritten um 90Grad verdreht und dabei jedesmal die Interpretation von aufeinander folgenden und gleichzeitig klingenden Tönen gegeneinander austauscht. Eine Melodie entstehen zu lassen, ist entsprechend eine spannende Herausforderung an das logische Denken.
Bemerkenswert ist weiterhin ein Aspekt der Art und Weise, wie der VisualPlayer genutzt wird. Mit der Möglichkeit, das entstandene Muster auf dem Internet-Server zu speichern, so dass sich andere Benutzer die Grafiken ansehen und die zugehörigen Klangmuster anhören konnten (leider wird das Projekt in dieser Hinsicht nicht mehr unterstützt), lässt sich folgendes ableiten: Die abgelegten Kompositionsversuche zeigen meist graphisch inspirierte Kreationen – das visuelle Eingabeformat verleitet offenbar dazu, Muster (allein) mit dem Auge zu gestalten um dann zu hören, wie sich graphische Logik in klangliche Logik übersetzt. Daraus entstehen meist weniger strukturell interessante als vielmehr verblüffende Ergebnisse: Aus regelmäßigen grafischen Mustern werden in oft kakophonische Gewitter mit nur noch schwach erkennbaren Konturen übersetzt. Diese Beobachtung kann auf eine Vielzahl an Musikanwendungen mit ähnlicher Notationsweise übertragen werden (grid based sequencers).

weitere ähnliche Bsp.: