Archiv für Musizieren

WebDrum II

Posted in Hyperinstrumente with tags , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Phil Burks | Technik: JSyn

WebDrum II ist ein simpler Sequenzer (monophone Perkussionsinstrumente und Melodieinstrumente), der nicht nur von einer Person allein, sondern auch von mehreren gleichzeitig über das Internet gespielt werden kann. Im Zusammenspiel wird die Kontrolle über die verschiedenen Instrumente geteilt und fremde Noten editiert bzw. das Instrument gelöscht und ein neues erzeugt. Über ein Chatfenster und einen Bewertungsfunktion (N—J) können die Musiker kommunizieren und ihr Stück planen. Alle Teilnehmer hören die selben Klänge.

sonic Sweetshop

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Jey Malaiperuman | Technik: Java, Flash

Sonic Sweetshop ist ein grafisch orientiertes Interface mit Klängen. Mit der Maus werden Gebilde untersucht und dadurch Aktionen und Klänge ausgelöst, die wiederum weitere Ereignisse provozieren. Durch Interaktion mit dem System gelangt man in immer neue „Welten“ und gelangt dadurch zu immer neuen Formen.

VisualPlayer

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs
Autor: Kenji Yasakas | Technik: Java

Umsetzung graphischer Logik in akustische Logik. Ein kontinuierlich laufender Cursor durchläuft ein Feld von 16×16 Kästchen. Interessant ist, dass der achtstufige Cursor sich nach jeweils 16 Schritten um 90Grad verdreht und dabei jedesmal die Interpretation von aufeinander folgenden und gleichzeitig klingenden Tönen gegeneinander austauscht. Eine Melodie entstehen zu lassen, ist entsprechend eine spannende Herausforderung an das logische Denken.
Bemerkenswert ist weiterhin ein Aspekt der Art und Weise, wie der VisualPlayer genutzt wird. Mit der Möglichkeit, das entstandene Muster auf dem Internet-Server zu speichern, so dass sich andere Benutzer die Grafiken ansehen und die zugehörigen Klangmuster anhören konnten (leider wird das Projekt in dieser Hinsicht nicht mehr unterstützt), lässt sich folgendes ableiten: Die abgelegten Kompositionsversuche zeigen meist graphisch inspirierte Kreationen – das visuelle Eingabeformat verleitet offenbar dazu, Muster (allein) mit dem Auge zu gestalten um dann zu hören, wie sich graphische Logik in klangliche Logik übersetzt. Daraus entstehen meist weniger strukturell interessante als vielmehr verblüffende Ergebnisse: Aus regelmäßigen grafischen Mustern werden in oft kakophonische Gewitter mit nur noch schwach erkennbaren Konturen übersetzt. Diese Beobachtung kann auf eine Vielzahl an Musikanwendungen mit ähnlicher Notationsweise übertragen werden (grid based sequencers).

weitere ähnliche Bsp.: