Archiv für Musikmachen

Angular Entropy

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 4 Januar, 2009 by Matthias Krebs

Autor: u.a. Jean-Luc Lamarque | Technik: Flash, Shockwave

Angular Entropy ist ein virtuelles Multimediainstrument, eine audio-visuelle Collage. Die Tastatur ist in drei Abschnitte unterteilt. Jeder Buchstabe auf der Tastatur löst ein Sample aus, die durch mehrfaches Drücken der Taste auch wieder gestoppt werden können. Gleichzeitig wird an der Position des angular-entropy1Mauscursor eine grafische Figur eingeblendet. Die Pfeiltasten der Tastatur geben die Möglichkeit in das entstehende grafische Bild hinein zu zoomen und der Ziffernblock färbt die grafischen Gebilde ein. Auf diese Weise ist auch eine visuelle Gestaltung möglich. Alle Tastenkombinationen sind möglich und es entsteht leicht eine wilde Klangcollage. Mit Drücken der Leertaste ist die Performance beendet und der Nutzer gelangt in ein Menü, in dem er seine Performance per E-Mail versenden kann. Außerdem wird seine Performance einem Archiv beigefügt.

hobnox Audiotool

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , , , , , , , on 7 Dezember, 2008 by Matthias Krebs

Autor unbekannt | Technik: Flash, Javahobnox-audiotool

Hobnox Audiotool ist eine sehr weit entwickelte internetbasierte Anwendung zur Eigenproduktion von Musik und verfolgt den spannenden Ansatz,  Musik gleich im Browser zu produzieren. Mit vielen Möglichkeiten ausgestattet, über die bisher nur installierte Musikanwendungen auf dem eigenen Computer verfügten, kann das hobnox Audiotool intuitiv und vollkommen variabel bedient werden. Auf einer Desktop-Oberfläche können drei Instrumente (ein Drum-Computer und zwei Step-Sequenzer), ein einfaches Mischpult und sieben Effektgeräte frei platziert und verkabelt werden. Die Bedienung der Instrumente und ihr Klang sind eng an den Sound ihrer populären Vorbilder der 80er Jahre von Roland (TR-909, TB-303) angelehnt. Einer kleinen musikalischen Produktion im Stile der 80er Jahre steht damit nichts mehr im Wege. Fertige Musikstücke können in einem Live-Mitschnitt aufgenommen werden und stehen dem Nutzer sogar zu weiteren Produktionen zur Verfügung. Hobnox arbeitet gerade mit Hochdruck am Update, das Anfang 2009 gestartet werden soll. Ab dann kann man einzelne Tracks in einer Timeline arrangieren und Patterns bzw. Setups speichern. Aufgenommene Tracks können in der Hobnox-Community präsentiert werden, oder per Embed Player auf anderen Seite eingebunden werden. 2009 wird ein sehr spannendes Jahr für das Audiotool. Die Bedienung dieser recht umfangreichen elektronischen Geräte wird in einem leicht nachvollziehbaren Video auf anschauliche Weise erklärt.

Das Mutter-Projekt „hobnox.com“ ist eine Online-Entertainment Plattform, die redaktionell erstellte, betreute bzw. ausgesuchte Web-TV-Inhalte und neue Web-Technologien mit einer modernen Community-Infrastrukturen verbindet. Angemeldeten Nutzern ist es möglich sich in Medienprojekten zusammenzuschließen um dann gemeinsam Musik und Videos zu produzieren. Womit dieses junge Internet-Startup aus Berlin außer über Werbung Geld verdient,  ist bisher noch nicht ersichtlich – ein Kulturportal für die Web 2.0-Generation.

Interval

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , on 8 August, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Jakob Brandt-Pedersen | Technik: Flash

In einem kleinen Areal bewegen sich einzelne Punkte in verschiedenem Tempo. Die Anzahl der Punkte und die Klangfarbe können variiert werden. Eine interessante Darstellung musikalischen Zusammenhängen aus zufälligen Ereignisse.

Eternal Network Music

Posted in Hyperinstrumente with tags , , , , , , , , on 5 August, 2008 by Matthias Krebs

Autoren: Chris Brown und John Bischoff; Phil Burk | Technik: JSyn, Java

Die beiden Netz-Instrumente Eternal Music und Aperture nutzen beide das JSyn-Technik von Phil Burk und sind interaktive Installationen der Komponisten Chris Brown und John Bischoff. Bis zu 4 Spieler können den Klang und die Harmonien von den 8 Oszilatoren des Synthesizers durch die Mausbewegung auf einem Spielfeld beeinflussen. Dabei unterscheiden sich die beiden Konzepte in Spielweise (Steuerung), algorithmischer Klangerzeugung und musikalischem Ergebnis stark. Wirklich interessant wird das musikalische Zusammenspiel erst, wenn mehrere Spieler gemeinsam das Instrument bedienen. Eine kurze Anleitung befindet sich unter der Anmeldung zum Netz-Instrument.

sonic Sweetshop

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Autor: Jey Malaiperuman | Technik: Java, Flash

Sonic Sweetshop ist ein grafisch orientiertes Interface mit Klängen. Mit der Maus werden Gebilde untersucht und dadurch Aktionen und Klänge ausgelöst, die wiederum weitere Ereignisse provozieren. Durch Interaktion mit dem System gelangt man in immer neue „Welten“ und gelangt dadurch zu immer neuen Formen.

Flash-Spiele

Posted in Soundtoys with tags , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Die folgenden Links zu Flash-Anwendungen passen nicht in den Anspruch von musikalischen Möglichkeiten, die ein internetbasiertes Instrument bietet. Daher werden sie hier gesondert aufgeführt:

Automusik.jpg Punk.jpg CowDrums.jpg

VisualPlayer

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs
Autor: Kenji Yasakas | Technik: Java

Umsetzung graphischer Logik in akustische Logik. Ein kontinuierlich laufender Cursor durchläuft ein Feld von 16×16 Kästchen. Interessant ist, dass der achtstufige Cursor sich nach jeweils 16 Schritten um 90Grad verdreht und dabei jedesmal die Interpretation von aufeinander folgenden und gleichzeitig klingenden Tönen gegeneinander austauscht. Eine Melodie entstehen zu lassen, ist entsprechend eine spannende Herausforderung an das logische Denken.
Bemerkenswert ist weiterhin ein Aspekt der Art und Weise, wie der VisualPlayer genutzt wird. Mit der Möglichkeit, das entstandene Muster auf dem Internet-Server zu speichern, so dass sich andere Benutzer die Grafiken ansehen und die zugehörigen Klangmuster anhören konnten (leider wird das Projekt in dieser Hinsicht nicht mehr unterstützt), lässt sich folgendes ableiten: Die abgelegten Kompositionsversuche zeigen meist graphisch inspirierte Kreationen – das visuelle Eingabeformat verleitet offenbar dazu, Muster (allein) mit dem Auge zu gestalten um dann zu hören, wie sich graphische Logik in klangliche Logik übersetzt. Daraus entstehen meist weniger strukturell interessante als vielmehr verblüffende Ergebnisse: Aus regelmäßigen grafischen Mustern werden in oft kakophonische Gewitter mit nur noch schwach erkennbaren Konturen übersetzt. Diese Beobachtung kann auf eine Vielzahl an Musikanwendungen mit ähnlicher Notationsweise übertragen werden (grid based sequencers).

weitere ähnliche Bsp.: