Archiv für Flash

Musik in sozialen Netzwerken (Social Media Week Hamburg 2012)

Posted in Lehrveranstaltung with tags , , , , , , , , , , on 23 März, 2012 by Matthias Krebs

Es existieren Musikplattformen im Internet, die kreative Musikgestaltung im engeren Sinne zulassen. Das heißt, man kann heute über den Browser direkt Musik machen und dies häufig sogar gemeinsam tun. Beispiele sind das Notensatzprogramm >Noteflight< (www.noteflight.com) oder das einfache Soundtoy >iNudge< (www.inudge.net) oder das DJ-Programm >audiotool< (http://www.audiotool.com) und es gibt eine grosse Zahl mehr. Von besonderem Interesse sind solche Musikplattformen, die dadurch kennzeichnet sind, dass die Beziehungen innerhalb von Nutzergruppen hoechste Priorität haben.

* Was taugt das Internet zum Musik machen? Spielt jeder nur für sich allein am Bildschirm? Welche neuen Formen des Gemeinsamen entwickeln sich?
* Welche Medientrends können beobachtet werden, die durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags an Bedeutung gewinnen?
* Wie gestalten sich aktuelle und zukünftige Musikpraktiken von Kindern und Jugendlichen mit diesem Medium?

visuelles Browserinstrument

Posted in Algorithmische Installationen, Soundtoys with tags , , , , , , , , , on 1 April, 2010 by Matthias Krebs

Auf der Seite Visual Acoustics erzeugt man Musik, indem man mit unterschiedlichen Pinseln auf eine Leinwand malt. Unterschiedliche Pinsel entsprechen unterschiedlichen Instrumenten (Klavier, Flöte, Harfe, …), und die Position des Pinsels auf der Leinwand entspricht der Tonhöhe. Leider gibt es keine Möglichkeit, die komponierte Musik aufzunehmen, oder zu speichern.

Wer das Konzept, Musik zu malen, interessant findet, kann sich auch mal Muse anschauen. Dabei handelt es sich um eine Desktop-Anwendung, bei der man bunte Bilder auf eine Leinwand malt, die anschließend in Musik verwandelt werden. Bilder können gespeichert werden, so dass man sich die Kompositionen auch später noch einmal anhören kann. Die kostenlose Version von Muse ist im Vergleich zur kostenpflichtigen Vollversion auf 16 Instrumente beschränkt.

Eine schöne Spielerei – nicht mehr, nicht weniger…

via: stefan – tag4tag.wordpress.com

Noteflight – Notensatz im Internet

Posted in Audio-Live-Tools, Web2.0 with tags , , , , , , on 7 Dezember, 2009 by Matthias Krebs

Autor unbekannt | Technik: Flash, Java

Auf Noteflight kann man Partituren online erstellen und abspielen und sogar mit anderen gemeinsam bearbeiten. Auch wenn natürlich viele Funktion professioneller Notensatzprogramme hier noch nicht möglich sind. Dynamische Zeichen, Gitarrentabs und Liedtexte sind ohne weiteres möglich. Das Notensatzprogramm Noteflight bleibt dabei intuitiv zu handhaben. Fertige Kompositionen können ausgedruckt werden.
Weiterhin kann per HTML-Code (embed) die Stücke überall einbetten (Weblog, Lernplattform). Dies können die professionellen Notensatzprogramme bisher kaum bieten. Außerdem ist der Import und Export von midi und music-xml erwänenswert. Die Partituren lassen sich sogar als Musiktitel per wav auf die Musik-CD oder auf das Handy spielen.

Aviary Audio Editor – Myna

Posted in Audio-Live-Tools, Web2.0 with tags , , , , , on 7 Dezember, 2009 by Matthias Krebs

Autor unbekannt | Technik: Flash

Aviary.com bietet eine ganze Bandbreite browser-basierter Werkzeuge an. Sämtliche Werkzeuge von Aviary basieren 100% auf Flash. Während in der Vergangenheit einige Grafikprogramm für die Bildbearbeitung realisiert wurden, erscheint mit Myna ein erstes Musikprogramm. Mit Myna ermöglicht Aviary jetzt Musikproduktionen. In Form eines Online Multitrack Audio Editors können Nutzer Sequenzen schieben, schachteln, mit Effekten bearbeiten und sich mittels einer großen Bibliothek an vorgefertigten Loops, Hooks und Instrumenten bedienen. Auch das Einfügen eigner Aufnahmen ist möglich. Das ist mühselig, funktioniert aber einwandfrei. Die Qualität der enthaltenen Soundbibliothek richtet sich bisher eher an Musikproduzenten, die schnell zu einem Ergebnis kommen wollen. Interessanter wird es, wenn die Bibliothek um weitere Aufnahmen der Nutzergemeinschaft erweitert wird. Fertige Musikproduktionen können auf einer Profilseite veröffentlicht werden. Wird das Musikstück freigegeben, können andere Nutzer diese nocheinmal neu interpretieren und Varianten anbieten.

Selbstverständlich ersetzt Myna keinen Desktop-Audio-Editor. Dafür ruckelt die Soundausgabe zu sehr, während man neue Effekte auf Loops legt. Trotzdem gelingt es den Programmierern eine intuitiv aufgebaute Software zu präsentieren, in welcher viel Potential steckt.

Beatbox DJ Mixer

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , , , , on 6 Dezember, 2009 by Matthias Krebs

Autoren: M/B Interactive | Technik: Flash

Der Beatbox DJ Mixer ist eine interaktive Musikkonsole mit der Musik aus einzelnen (Instrumenten-)Spuren zusammengemixt werden kann. Dazu wird aus einer Repertoire-Liste von etwa 20 Titel ein Set (8 Einzelspuren) ausgewählt, um dann Lautstärken und das Panorama der einzelnen Instrumente wie mit einem Mischpult (Mixer) variieren zu können. Ist man mit der Bedienung vertraut, kann man auch seine Kreation aufnehmen, wobei gleichzeitig die Zugriffe auf die Regler aufgezeichnet werden – man spielt also Live! Dabei entsteht nicht nur ein personalisierter Mix eines vorgegebenen Musikstückes, sondern kann ein eigenes kreatives Arrangement mit einzelnen Instrumenteneinsätzen für eine abgeschlossene Musikaufnahme gestaltet werden, die man abschließend per E-Mail zugesendet bekommt.

Interessanterweise ist der Beatbox DJ Mixer wohl nur eine Demoversion um Möglichkeiten für spezifische Marketing-Projekte vorzustellen und dieses Live-Mixing-Konzept lässt sich wirklich variiert in einigen Kampanien (z.B. Ford, Bacardi) wiedererkennen.

Mit dem Livebeat duo Mixer (an gleicher Stelle) könnte das interaktive Mischpult sogar zu zweit über das Internet bedient werden, doch reagierte der Server auf meine Anfragen nicht .

iNudge – Onlinesynthesizer für Nichtmusiker

Posted in Soundtoys, Web2.0 with tags , , , , , , , , on 20 Oktober, 2009 by Matthias Krebs

inudgeDas von Hobnox veröffentlichte virtuelle Instrument iNudge ist ein Synthesizer, den auch Nutzer ohne Musikkenntnisse spielen können. Ihre Kompositionen können sie gleich aus der Anwendung an Freunde verschicken. Außerdem haben sie die Möglichkeit, den Onlinesynthesizer in ihre Websites oder Blogs einzubinden.

Das Bedienfeld von iNudge besteht aus einer Matrix mit 16 x 16 Knöpfen, die der Nutzer per Mausklick aktiviert. Die Töne werden von links nach rechts stetig durchlaufend gespielt. Der Nutzer kann aus acht Klangfarben, darunter Bass und Schlagzeug, auswählen und so ein mehrstimmiges Stück komponieren.

Link: http://www.inudge.net

Was sind Soundtoys?

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , on 6 Februar, 2009 by Matthias Krebs

Soundtoys3Soundtoys2 Soundtoys1

Soundtoys  sind musikalische Spielzeuge und werden am deutlichsten durch ihre spezifischen Ideen charakterisiert: sie sind atmosphärisch mystifizierte, spielerisch zu entdeckende virtuelle Räume. Nicht nur quantitativ sondern auch in Bezug auf ihre Bekanntheit führen Soundtoys den interaktiven Musikmarkt an. Diese Bekanntheit basiert unter anderem auf ihrer Interaktionsstruktur, die normalerweise auch Nutzer ohne besondere technische und musikalische Kenntnisse befriedigende Ergebnisse erzeugen lässt. Die Herstellung von Soundtoys fixiert sich auf Standard-Autoren-Software wie Flash. Daraus resultiert eine große Begrenztheit: Vernetzungskonzepte, für die sich das Internet anbietet, können musikalisch nicht einbezogen werden. Weitere Einschränkungen der Standardsoftware wirken sich u.a. in visueller Steuerung, in geringen Interaktionsmöglichkeiten und geringer Komplexität aus. Daher fesseln Soundtoys die Aufmerksamkeit meist nur eine kurze Zeit. Einige Beispiele bieten daher gleich mehrere Instanzen einer variierten Interaktionsidee in aufeinander folgenden Stufen an.

Angular Entropy

Posted in Soundtoys with tags , , , , , , , , on 4 Januar, 2009 by Matthias Krebs

Autor: u.a. Jean-Luc Lamarque | Technik: Flash, Shockwave

Angular Entropy ist ein virtuelles Multimediainstrument, eine audio-visuelle Collage. Die Tastatur ist in drei Abschnitte unterteilt. Jeder Buchstabe auf der Tastatur löst ein Sample aus, die durch mehrfaches Drücken der Taste auch wieder gestoppt werden können. Gleichzeitig wird an der Position des angular-entropy1Mauscursor eine grafische Figur eingeblendet. Die Pfeiltasten der Tastatur geben die Möglichkeit in das entstehende grafische Bild hinein zu zoomen und der Ziffernblock färbt die grafischen Gebilde ein. Auf diese Weise ist auch eine visuelle Gestaltung möglich. Alle Tastenkombinationen sind möglich und es entsteht leicht eine wilde Klangcollage. Mit Drücken der Leertaste ist die Performance beendet und der Nutzer gelangt in ein Menü, in dem er seine Performance per E-Mail versenden kann. Außerdem wird seine Performance einem Archiv beigefügt.

hobnox Audiotool

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , , , , , , , on 7 Dezember, 2008 by Matthias Krebs

Autor unbekannt | Technik: Flash, Javahobnox-audiotool

Hobnox Audiotool ist eine sehr weit entwickelte internetbasierte Anwendung zur Eigenproduktion von Musik und verfolgt den spannenden Ansatz,  Musik gleich im Browser zu produzieren. Mit vielen Möglichkeiten ausgestattet, über die bisher nur installierte Musikanwendungen auf dem eigenen Computer verfügten, kann das hobnox Audiotool intuitiv und vollkommen variabel bedient werden. Auf einer Desktop-Oberfläche können drei Instrumente (ein Drum-Computer und zwei Step-Sequenzer), ein einfaches Mischpult und sieben Effektgeräte frei platziert und verkabelt werden. Die Bedienung der Instrumente und ihr Klang sind eng an den Sound ihrer populären Vorbilder der 80er Jahre von Roland (TR-909, TB-303) angelehnt. Einer kleinen musikalischen Produktion im Stile der 80er Jahre steht damit nichts mehr im Wege. Fertige Musikstücke können in einem Live-Mitschnitt aufgenommen werden und stehen dem Nutzer sogar zu weiteren Produktionen zur Verfügung. Hobnox arbeitet gerade mit Hochdruck am Update, das Anfang 2009 gestartet werden soll. Ab dann kann man einzelne Tracks in einer Timeline arrangieren und Patterns bzw. Setups speichern. Aufgenommene Tracks können in der Hobnox-Community präsentiert werden, oder per Embed Player auf anderen Seite eingebunden werden. 2009 wird ein sehr spannendes Jahr für das Audiotool. Die Bedienung dieser recht umfangreichen elektronischen Geräte wird in einem leicht nachvollziehbaren Video auf anschauliche Weise erklärt.

Das Mutter-Projekt „hobnox.com“ ist eine Online-Entertainment Plattform, die redaktionell erstellte, betreute bzw. ausgesuchte Web-TV-Inhalte und neue Web-Technologien mit einer modernen Community-Infrastrukturen verbindet. Angemeldeten Nutzern ist es möglich sich in Medienprojekten zusammenzuschließen um dann gemeinsam Musik und Videos zu produzieren. Womit dieses junge Internet-Startup aus Berlin außer über Werbung Geld verdient,  ist bisher noch nicht ersichtlich – ein Kulturportal für die Web 2.0-Generation.

Red Bull Fusion

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , , , , on 30 November, 2008 by Matthias Krebs

Autoren: u.a. Christopher Follett | Technik: Flash

Der Red Bull Fusion-Mixer ist ein aktuelles Beispiel einer interaktiven Werbeaktion. Weitere, vom Konzept her ähnliche Beispiele sind der „FORD FUSION MIXER“ (aktuell offline), der „Absolut DJ“ des dänischen Spirituosen-Konzerns Absolut (aktuell offline) und der „Bacardi DJ ‘06“. Durch Hin- und Herbewegen der Maus mit gedrückter Taste auf dem Videofenster, werden Bild- und Videofolgen, ähnlich des Scratchens auf einem Schallplattenspieler, gesteuert und auch der Scratch-Klang in die Musiktracks eingespielt. Durch Drücken der Zahlen auf der Computer-Tastatur können zusätzlich Sound- und Grafik-Effekte ausgelöst werden und die Performance wird zu einem sample-basierten Live-Musizieren.
Jedes Video ist einmalig, da das Bildmaterial von aktuellen RedBull-Internetseiten zufällig heruntergeladen und rhythmisch zur Musik visualisiert wird. Hat man etwas Erfahrung gesammelt, kann man sein Werk aufnehmen und bei einem Wettbewerb mitmachen oder das eigene Musikvideo herunterladen. Zur Bedienung des Programms gibt es eine Videoeinführung und Kommentare eines ‚coolen‘ Rappers, die auch während der eigenen Performance die Stimmung anheizen sollen.