Archiv für Audio-Live-Tools

Red Bull Fusion

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , , , , on 30 November, 2008 by Matthias Krebs

Autoren: u.a. Christopher Follett | Technik: Flash

Der Red Bull Fusion-Mixer ist ein aktuelles Beispiel einer interaktiven Werbeaktion. Weitere, vom Konzept her ähnliche Beispiele sind der „FORD FUSION MIXER“ (aktuell offline), der „Absolut DJ“ des dänischen Spirituosen-Konzerns Absolut (aktuell offline) und der „Bacardi DJ ‘06“. Durch Hin- und Herbewegen der Maus mit gedrückter Taste auf dem Videofenster, werden Bild- und Videofolgen, ähnlich des Scratchens auf einem Schallplattenspieler, gesteuert und auch der Scratch-Klang in die Musiktracks eingespielt. Durch Drücken der Zahlen auf der Computer-Tastatur können zusätzlich Sound- und Grafik-Effekte ausgelöst werden und die Performance wird zu einem sample-basierten Live-Musizieren.
Jedes Video ist einmalig, da das Bildmaterial von aktuellen RedBull-Internetseiten zufällig heruntergeladen und rhythmisch zur Musik visualisiert wird. Hat man etwas Erfahrung gesammelt, kann man sein Werk aufnehmen und bei einem Wettbewerb mitmachen oder das eigene Musikvideo herunterladen. Zur Bedienung des Programms gibt es eine Videoeinführung und Kommentare eines ‚coolen‘ Rappers, die auch während der eigenen Performance die Stimmung anheizen sollen.

Bacardi DJ ’06

Posted in Audio-Live-Tools with tags , , , , on 30 Juli, 2008 by Matthias Krebs

Autor unbekannt | Technik: Flash

Der Bacardi DJ ist ein sample-basierter Sequenzer. Zu Beginn ist der Benutzer dazu aufgefordert, sich zwischen 5 populären Musikstilen zu entscheiden (DrumNBass, Funky House, HipHop etc.). Auf der rechten Seite befindet sich eine sortierte Sample-Liste (Drums, Bass, Vocals etc.), aus der mit der Maus das gewünschte Sample in eine der 8 Spuren im Mixer links gezogen werden. Im Mixer werden die Sample-Namen angezeigt und können Lautstärke und die Klangplazierung (Panning) eingestellt werden. Mittig befindet sich das Projektfenster, in welchem mit der Maus die Einsätze der jeweiligen Samples markiert werden (gelbe Quader). Fertige Tracks können schließlich als MP3 herunter geladen werden.

Mit wenigen Klicks können (musikalische) Laien eine typische Interpretation im vorher festgelegten Stil herstellen. Die einzelnen Samples sind jedoch recht lang, so dass der eigenen kreativen Gestaltung starke Grenzen gesetzt werden. Die verfügbaren Samples sind in sich abgeschlossen gestaltet und es gibt nur 8 Spuren, die jeweils nur mit einem Sample bestückt werden können, also gerade für simple Instrumenteneinsätze ausreichen und nicht für das Gestalten mit verschiedensten Patterns. Alles in Allem eignet sich diese technisch sehr interessante Anwendung kaum für wirklich kreative musikalische Ansprüche.